![]() |
||||||||||||
![]() |
||||||||||||
![]() |
||||||||||||
|
Tommy Lee Jones
Tommy Lee Jones (15. September 1946 in San Saba, Texas) ist ein US-amerikanischer Schauspieler.
Berühmt wurde er als harter Action- Held, der tut, was er zu tun hat. Eine erste Filmrolle hatte er in Love Story, die sein Harvard-Mitbewohner Erich Segal verfasst hatte. Der dritte Mitbewohner war Al Gore. Jones ist einer der ganz wenigen Schauspieler, die ein eigenständiges Sequel erhielten, obwohl er im ersten Film lediglich eine Nebenrolle hatte: in Auf der Jagd nimmt er die Oscar- gekrönte Rolle des Deputy U.S. Marshals Sam Gerard aus Auf der Flucht wieder auf. Er ist einer der führenden Charakterdarsteller der US-Filmszene: Tommy Lee Jones. Einer seiner berühmtesten Rollen, die mit einem Oscar und einem Golden Globe ausgezeichnet wurde, ist die des Verfolgers von Harrison Ford in dem Action-Thriller "Auf der Flucht". Seine Schauspiel-Karriere beginnt er 1969 am Theater, nachdem er sein Englisch-Studium an der Universität von Havard abgeschlossen hat - seinerzeit teilte er ein Zimmer mit dem späteren US-Vizepräsidenten Al Gore. Zunächst sind kleine Broadway-Rollen, wie etwa in John Osbornes "A Patriot for Me" seine Aufgabe. Ein Jahr später ist er als Kommilitone von Ryan O'Neal in dem erfolgreichen Liebesfilm "Love Story" in seinem ersten Kinoauftritt zu bewundern. Die erste Hauptrolle spielt Jones schließlich in dem kanadischen Film "Eliza's Horoscope" (1970). Aufmerksamkeit erregt danach vor allem sein Titelrolle in dem TV-Mehrteiler "Der legendäre Howard Hughes" (1977). Jones ist nun reif für Hauptrollen, er spielt in "Die Augen der Laura Mars" (1977) und in "Nashville Lady" (1980). 1982 ein erster Meilenstein in seiner Karriere : Als Mörder Gary Gilmore in "Das Lied des Henkers" wird Jones mit einem Emmy ausgezeichnet. Jones ist nun reif für große Hauptrollen, als Vietnam-Veteran räumt er in "Der Herrscher des Central Parks" (1985) in New York auf, in "Stormy Monday" (1987) ist er ein widerlicher Grundstücksspekulant und in "Die Killer-Brigade" (1989) plant er einen Anschlag auf den US-Präsidenten. Die Rolle des Clay Shawn in dem Thriller "JFK -Tatort Dallas" bringt Jones 1991 seine erste Oscar-Nominierung ein, den Oscar als bester Nebendarsteller gewinnt er schließlich in dem schon oben erwähnten "Auf der Flucht" (1993). Ein Jahr zuvor glänzte er schon in dem Action-Reißer "Alarmstufe: Rot", ein Jahr später in dem Hochgeschwindigkeits-Thriller "Natural Born Killers", an der Seite von Oscar-Preisträgerin Jessica Lange in dem Soldatendrama "Operation Blue Sky" (1990) und als ätzender Baseball-Profi in "Homerun" (1994). 1995 ist Jones als "Two Face" in "Batman Forever" zu sehen und arbeitet das erste Mal als Regisseur ("Einmal Cowboy, immer Cowboy"). Dann glänzte er in dem Katastrophenfilm "Volcano" und zusammen mit Will Smith rettet er im erfolgreichsten Film des Jahres 1997, "Men in Black", die Erde. 1998 war Jones in "Auf der Jagd", der Fortsetzung von "Auf der Flucht", erneut als Marshal Samuel Gerard in den Kinos zu sehen. Anschließend drehte er unter der Regie von Bruce Beresford den Thriller "Doppelmord" (1999), spielte in William Friedkins "Rules - Sekunden der Entscheidung"(2000) und neben Clint Eastwood, Donald Sutherland und James Garner in "Space Cowboys" (2000). Tommy Lee Jones, der auch ein erfolgreicher Polo-Spieler ist, lebt in San Antonio, Texas. Weitere Filme mit Tommy Lee Jones: "Life Study" (1973), "Smash-Up on Interstate 5", "Gefangen in Jackson County" (beide 1976), "Der Mann mit der Stahlkralle" (1977), "Der Clan" (1978), "Barn Burning" (1980), "Nebenstraßen" (1981), "The Executioner's Song", "The Rainmaker" (beide 1982), "Die Insel der Piraten" (1983), "Nur der Tod ist umsonst" (1984), "Cat on a Hot Tin Roof" (TV), "Black Moon" (beide 1985), "Yuri Nosenko, KGB", "Das gebrochene Gelübde" (beide 1986), "Chicago Blues" (1987), "Stranger on My Land", "Ein Tag im April", "Tote Engel lügen nicht" (alle 1988), "Der Ruf des Adlers" (TV-Mehrteiler, 1989) "Airborne - Flügel aus Stahl" (1990), "Das Kartenhaus", "Zwischen Himmel und Hölle" (beide 1993), "Der Klient", "Explosiv - Blown Away" (beide 1994), "Small Soldiers" (Stimme im Original, 1998), "Men in Black 2", "Die Stunde des Jägers" (beide 2002), "The Missing" (2003) und "Der Herr des Hauses" (2005). Außerdem hatte Tommy Lee Jones Gastauftritte in folgenden TV-Serien: "One Life to Live" (1971 - 75), "Barnaby Jones" (1973), "Baretta" (1975) und "Drei Engel für Charlie" (1976). Tommy Lee Jones wurde am 15. September 1946 in San Saba, Texas, USA geboren. Eltern: Vater Clyde Jones, Ölarbeiter, Mutter Lucille Marie (geborene ????), Polizistin, Schönheitsstudio. Jones hatte eine indianische Großmutter (Cherokee) und ist stolz darauf, Texaner in der 8. Generation zu sein. Einziges Kind. Als Jugendlicher jobbte Tommy Lee mit seinem Vater in den Ölfeldern. Sein Vater soll ihn übermäßig geschlagen haben und verließ irgendwann die Familie, um in den Ölfeldern Libyens zu arbeiten. Er schaffte es über Football-Stipendien in die Eliteschule "St. Mark's School of Texas" in Dallas, eine Jungenschule die auf das Hochschulstudium vorbereitet, und dann auf die Harvard Universität, wo er Anglistik studierte und 1969 cum laude abschloss. Jones ist seit Studienzeiten mit seinem damaligen Zimmergenossen, dem Demokraten Al Gore befreundet und hat im August 2000 dessen Präsidentschaftskampagne unterstützt. In Harvard hat er sehr erfolgreich American Football gespielt (1966-1968) und hatte die Option als Profi-Spieler zu den Dallas Cowboys zu gehen. Er ist seit März 2001 mit der Kameraassistentin Dawn Maria Laurel verheiratet. Seine erste Frau war Katherine (Kate) Lardner, Enkelin von Ring Lardner (Kurzgeschichtenautor), mit der er 7 Jahre kinderlos verheiratet war. 1981 heiratete er die Fotografin Kimberlea Gayle Cloughley, von der er sich 1996 scheiden ließ. Mit ihr hat er zwei Kinder, Sohn Austin Leonard (geboren 1983) und Tochter Victoria Kafka (geboren 1991). Jones gilt als intelligent, vielseitig und schwierig. Sally Field soll nach der Arbeit an "Nebenstraßen" gesagt haben, dass sie nie wieder mit ihm arbeiten wolle. Es heißt, er neige dazu, seine Kollegen "anzubellen" und er sei ungeduldig und unfreundlich, wenn jemand am Set schlecht vorbereitet ist oder nicht konzentriert arbeitet. Andere Quellen betonen seine distanzierte Höflichkeit und Schüchternheit gegenüber Frauen und seine besondere Rücksicht auf Kinder bei Dreharbeiten. Sein Privatleben schottet Mr. Jones ab, wenn Journalisten danach fragen, wird er unwirsch oder brüsk. Seine offensichtliche Abneigung, Interviews zu geben, lässt er gern an den Journalisten aus. Legendär ist ein Interview das zum Film "Volcano" gemacht wurde. Auf die Frage "Was ist das für ein Gefühl, wenn man auf Lavaströme reagieren muss, die gar nicht da sind?" antwortete er: "Nun hören Sie mal auf. Sowas machen Schauspieler doch ständig." Und als er nach der Stückzahl seiner Rinder gefragt wurde, sagte er "Das geht nur mich was an, nicht Sie." Joel Schumacher, Regisseur von "Batman Forever", sagte nach den Dreharbeiten über ihn "Wenn man ihm den Rücken kehrt, dann überrennt er einen." Auch Jim Carey hatte nach den Dreharbeiten zu "Batman" kein gutes Wort für ihn übrig. Jones gilt aber auch als liebevoller Familienvater, er ist in verschiedenen caritativen Projekten aktiv und spielt mit Leidenschaft Polo. Unter Kollegen wird sein trockener Humor gerühmt. Er lebt fern von Hollywood in San Antonio, Texas. In der Umgebung bewirtschaftet er zwei Ranches, auf denen Rinder und Polo-Ponys gezüchtet werden. |
|
|||||||||||
|
|
||||||||||||
|
|
||||||||||||
|
All original content , Copyright ©2004-2006 WestLord.com , All Rights Reserved |
||||||||||||