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"Was mich tötet, ist, daß jeder denkt, daß ich Jazz mag"
Samuel Leroy Jackson wuchs unter den Fittichen seiner Mutter und seiner Großmutter in Chattanooga, Tenessee auf. Er war ein engagierter Schüler und so war ihm ein Platz im Morehouse College in Atlanta sicher. Bereits seit seiner Kindheit hatte er Probleme mit dem Sprechen, und so schickte ihn sein Therapeut zum Theater, um sein Stottern endlich abzulegen. Ihm gefiel dieses Handwerk und so ging er nach seinem Collegeabschluß 1972 nach New York um professioneller Schauspieler zu werden. In New York lief die Karriere nur schleppend an, Samuel L. Jackson hatte zwar einige vielversprechende Auftritte mit der Negro Ensemble Company und dem New York Shakespeare Festival, doch die Lorbeeren ernteten noch immer andere. Er lebte so vor sich hin und verdingte sich als "Pausenclown" bei Bill Cosby und mit Kurzauftritten in zahlreichen Filmen. Eine wichtige Stufe auf seiner Karriereleiter markiert das Treffen mit Spike Lee 1981. Dieser hatte den bis dato unbekannten Samuel L. Jackson auf der Bühne gesehen und war von seiner Fähigkeiten überzeugt und engagierte ihn in einigen seiner Filme. Doch er rutschte immer mehr in einen Sumpf aus Alkohol und Drogen und so war der Verlust der Hauptrolle in dem Broadway Stück Two Trains Running der entscheidende Weckruf. Nach seiner Entziehungskur war es Spike Lee, der an Samuel L. Jackson festhielt und ihn als drogenabhängigen Bruder von Wesley Snipes in Jungle Fever castete. Diese Rolle brachte ihm bei den Filmfestspielen in Cannes eine Auszeichnung als bester Nebendarsteller ein, ein Preis, der bis dahin noch nie vergeben worden war. Samuel L. Jackson wollte nun den Erfolg und so machte er sich als Nebendarsteller in unzähligen Filmen einen Namen. Im Jahre 1994 war es Quentin Tarantino der ein atemberaubendes Staraufgebot für seinem Film Pulp Fiction zusammenstellte, mit dabei Samuel L. Jackson. Seine Rolle als bibelfester Profikiller machte ihn über Nacht zum Star und brachte ihm Nominierungen bei der Academy und beim Golden Globe ein. Seinen dritten Die Hard Film drehte Bruce Willis 1995 zusammen mit Samuel L. Jackson und landete damit wieder einen großen Erfolg. Im Jahre 1996 greift er in der John Grisham Verfilmung A Time to Kill zur Selbstjustiz und bringt damit seine Anwälte in Teufels Küche. In dem Quentin Tarentino Streifen Jackie Brown ist er 1997 zu sehen, außerdem spielte er in Barry Levinson's Sphere einen mysteriösen Unterseeforscher. In The Negotiator nimmt er 1998 Geiseln um seine Unschuld in einem Komplott zu beweisen. Auch George Lucas kam nun nicht mehr an Samuel L. Jackson vorbei und so hatte er eine kleine Rolle in Star Wars: The Phantom Menace. Im Jahr 2000 konnten wir ihn dann als Private Dick John Shaft in John Singleton's 70er Remake Shaft bewundern. |
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