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"Gott segnen Amerika. Gott speichern die Königin. Gott verteidigen Neuseeland und danken Christ für Australien."
Im Alter von vier Jahren ging Russell Crowe mit seiner Familie nach Australien. Durch die Arbeit seiner Eltern war er tagtäglich auf Filmsets und konnte schon von Kindesbein an in das Geschäft hineinschnuppern. Trotzdem fühlte sich Russell mehr zur Musik hingezogen, und so versuchte er sich in jungen Jahren als Rockmusiker einen Namen zu machen.
Er gründete mit Freunden die Rockband Roman Antix, die heute unter dem Namen 30 Odd Foot of Grunts immer noch existiert. Wann immer er Zeit findet, spielt Russell mit seinen Freunden in der Band. Zwischen 1986 und 1988 hatte Russell Crowe als Dr. Frank N. Furter 415 Auftritte in der Rocky Horror Picture Show, diese Erfahrung bewog ihn dazu, doch zum Film zu gehen. Er besuchte aber nicht das renommierte National Institute for Dramatic Arts in Sidney, das vor ihm Leute wie Mel Gibson ausgebildet hatte, er wollte es als Seiteneinsteiger probieren. Nach einigen beachtlichen Anfangserfolgen, schaffte er 1992 seinen Durchbruch in Australien. In dem kontrovers diskutierten Film Romper Stomper spielte Russell Crowe einen Neonazi. Der Streifen brach in Australien alle Rekorde und Russell wurde für seine Rolle als bester Schauspieler ausgezeichnet. Durch Romper Stomper wurde Hollywood, in Form von Sharon Stone, auf das Neuseeländische Talent aufmerksam. Sie wollte ihn unbedingt für ihren Western The Quick and the Dead. Für Russell Crowe verschob sie sogar den Drehtermin, da er gerade für The Sum of Us vor der Kamera stand. Anschließend war er als computergenerierter Serienkiller in Virtuosity zu sehen, und wurde von Denzel Washington gejagt. Im Jahre 1997 schafft Russell Crowe als Bud White, in dem 50er Jahre Crime Thriller L.A. Confidential, den endgültigen Durchbruch bei den US-Kritikern. Nach dem riesigen Erfolg des Films flatterten Russell die Angebote reihenweise ins Haus. Er entschied sich 1999 für die Komödie Mystery, Alaska, darin spielt er den Captain eines Provinz-Hocky-Teams, daß gegen die New York Rangers antreten muß. Seine Rolle in dem Film The Insider brachte Russell Crowe eine Nominierung bei den Academy Awards 2000. In dem Streifen spielt er den 53-jährigen Jeffrey Wigand, der den Kampf mit der mächtigen Tabakindustrie aufnimmt. Den endgültigen Sprung in die Riege der Top-Schauspieler Hollywoods schaffte Russell Crowe im Jahre 2000 mit dem Epos Gladiator. In diesem über 100 Millionen Dollar teuren Projekt von Ridley Scott, spielte er einen verratenen General der sich als Gladiator wieder zurück nach Rom kämpft. Der Film avancierte zu einem der Erfolgreichsten des Jahres und wurde für zwölf Oscars nominiert. Unter den fünf Statuen, die der Film letztlich für sich verbuchen konnte, war auch die, für den besten Hauptdarsteller. Im Jahr 2000 war Russell Crowe außerdem zusammen mit Meg Ryan in dem etwas untergegangenen Entführungsdrama Proof of Life zu sehen. In dem achtfach Oscarnominierten Drama A Beautiful Mind war es wiederum Russell Crowe, der dieses Portrait des Nobelpreis Gewinners John Forbes Nash zu einem der Highlights des Jahre werden lies. Gepaart mit der guten Regie von Ron Howard überzeugte der Film das Publikum und die Kritiker und gewann schließlich vier Oscars. Diesmal ging Russell Crowe allerdings leer aus. Nach einer kleinen Pause kehrte er im Jahre 2003 mit dem Abenteuer Master & Commander - The Far Side of the World wieder auf die Leinwand zurück und spielte in diesem von Peter Weir inszenierten Film den Captain eines englischen Schiffes, das zur Zeit Napoleons mit den überlegenen Franzosen messen muss. |
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