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Mel Gibson

Mel Columcille Gerard Gibson (3. Januar 1956 in Peekskill im Staat New York) ist ein australisch/US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur.

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Als Mel Columcille Gerard Gibson das 12. Lebensjahr erreicht hatte, wanderte seine Familie nach Australien aus. In Sydney besuchte er dann ein streng katholisches College. Seine Schwester erkannte früh sein Schauspieltalent, und so schickte sie eine Bewerbung an das National Institute of Dramtic Art. Er wurde aufgenommen und konnte dort erste Bühnenerfahrungen, in Stücken wie Romeo and Juliet, sammeln. 1977 feierte Mel Gibson sein Leinwanddebüt in dem Low-Budget Streifen Summer City. 

Wir schreiben das Jahr 1979, Mel Gibson wird zum Casting für den Endzeitfilm Mad Max bestellt. Nach einer Schlägerei am Vortag sah der Kandidat Gibson nicht besonders gut aus, doch Regisseur George Miller muß das dermaßen gut gefallen haben, daß er ihn für die Rolle unter Vertrag nahm. Mit Mad Max entstand ein post-apokalyptischer Kultfilm und einer der erfolgreichsten Filme, die in Australien je gedreht wurden. Noch im gleichen Jahr konnte Mel Gibson im Film Tim, in der Rolle eines geistig behinderten, als Charakterdarsteller überzeugen. 

Das Mad Max-Projekt wurde in den folgenden Jahren noch zur Trilogie komplettiert, wobei der zweite Film den Erfolg des ersten noch übertreffen konnte. Nach dem Weltkriegsdrama Gallipoli 1981 und dem verzwickten The Year of Living Dangerously 1983 zog Mel Gibson nach Hollywood ein. Sein Ruf war ihm vorausgeeilt und so fiel es ihm nicht schwer dort Fuß zu fassen. In seinen ersten Hollywood Filmen Mrs. Soffel, The River und The Bounty konnte er unter Beweis stellen, daß er ein talentierter und gut aussehender Schauspieler ist.

Nach zweijähriger Schauspielpause kehrte Mel Gibson 1987 als Martin Riggs zurück, und schuf an der Seite von Danny Glover den Actionreißer Lethal Weapon. Mit diesem Film stieg er endgültig in den Hollywood Olymp auf und zählte von nun an zu den ganz Großen der Branche. In den folgenden Jahren wurden sogar noch zwei weitere Teile von Lethal Weapon gedreht, die dem ersten Teil in nichts nachstanden. Anschließend bewies Mel Gibson wieder eindrucksvoll, daß er nicht nur als Actionstar zu gebrauchen ist. Er überzeugte in Hamlet und rief gleichzeitig seine eigene Produktionsfirma Icon in Lebens. Des weiteren feierte er in The Man Without a Face sein Regiedebüt. 

Nachdem seine letzten Filme an der Kinokasse eher dürftig abschnitten, mußte wieder einmal ein Blockbuster für Mel Gibson her. Im Jahre 1994 war es dann an der Seite von Jodie Foster in Maverick soweit. Mit Braveheart wagte er sich 1995 an eine Mammutprojekt, das seinesgleichen sucht. In dem Historienepos um den schottischen Helden William Wallace spielte er nicht nur die Hauptrolle, sondern nahm gleichzeitig auf dem Regiestuhl Platz und trat als Produzent in Erscheinung. Der Film wurde mit fünf Oscars ausgezeichnet, dabei einer für den besten Film und einer für die beste Regie. 

1996 war Mel Gibson in Ransom als verzweifelter Vater zu sehen, der selbst die Initiative ergreift, als sein Sohn gekidnappt wird. Weiterhin war er an der Seite von Julia Roberts in dem Thriller Conspiracy Theory zu sehen und 1998 kehrte er zusammen mit Danny Glover zurück, um in Lethal Weapon 4 noch einmal aufzuräumen. Im Jahre 1999 rächte er sich in Payback an seiner Frau und seinem Komplizen, die ihn hintergangen hatten. Anschließend verlieh er seinen Stimme an Rocky the Rooster einem Hahn aus dem Knetfigurenfilm Chicken Run. Zusammen mit Regisseur Roland Emmerich nahm er sich 2000 der amerikanischen Revolution an und schuf mit The Patriot ein weiteres Historienepos. 

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