Lisa Kudrow

Lisa Kudrow (30. Juli 1963 in Encino, Kalifornien, USA) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie ist hauptsächlich bekannt aus der erfolgreichen US-Sitcom „Friends“, obwohl sie auch in fast 30 anderen Produktionen mitgewirkt hat. 

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In Friends spielt sie die eigenwillige Phoebe Buffay und gleichzeitig deren Zwillingsschwester Ursula, die sie auch in der Serie „Verrückt nach dir“ darstellte. Ihre Kinokarriere verlief bisher nicht so glücklich. Ihre Filme waren – mit Ausnahme der Mafia/Psychiater-Komödie Reine Nervensache – nicht sehr erfolgreich.

Neben Mira Sorvino spielte Lisa Kudrow in "Romy und Michele" (1997) die doofe Blondine, doch genau wie ihre Partnerin kann sie auf eine akademische Bildung zurückblicken. Am Vassar College in Poughkeepsie machte Lisa Kudrow einen Abschluss in Biologie. 

Mit dem Vorsatz, in der wissenschaftlichen Forschung zu arbeiten, zog sie nach Los Angeles. Dort arbeitete sie zunächst mit ihrem Vater, einem anerkannten Kopfschmerz-Spezialisten. 

Dort wäre sie noch heute, hätte ihr Bruder nicht einen Kumpel namens Jon Lovitz gehabt. Der Schauspieler ("Happiness") brachte Lisa Kudrow in einem Sketch bei "Saturday Night Live" unter. Und damit war sie auf den Geschmack gekommen. 

Mit dem Wunsch, als Autorin und Darstellerin Lorbeeren zu ernten, versuchte sie in die renommierte Improvisationstheater-Truppe "The Groundlings" hineinzukommen. Obwohl daraus zunächst nichts wurde, sprang dabei doch immerhin eine Empfehlung für die bekannte Improvisationslehrerin Cynthia Szigeti heraus. Dort lernte sie ihr Handwerk, und 1989 war es endlich so weit: Die "Groundlings" akzeptierten Lisa Kudrow als Mitglied. Inzwischen ist sie für die Truppe auch als Lehrerin tätig (wenn sie denn mal Zeit dafür hat).

Beim Kino und Fernsehen kam sie zunächst über Nebenrollen in unbedeutenden Filmen nicht hinaus, so in "To the moon, Alice" (TV, 1990), in dem Science-Fiction-Film "Unborn - Kind des Satans" (1991) oder in dem Thriller "Tanz mit dem Tod" (1991). Man sah sie auch in beiden Teilen des Thrillers "In the Heat of Passion" "Mord aus Leidenschaft" (1992) und "Doppelspiel mit dem Tod" (1994). Zu Ruhm kam Lisa Kudrow dann mit Sitcoms.

In der Serie "Verrückt nach dir" (1992) hatte sie die Rolle der Ursula, in "Friends" (1994) spielte sie deren Zwillingsschwester Phoebe, und in einer Episode spielte sie sogar beide Charaktere. Dreimal erhielt Lisa Kudrow für diese Serie eine Emmy-Nominierung, beim dritten Mal erhielt sie die Auszeichnung schließlich. 1996 war sie auch für den Golden Globe nominiert.

Daneben gab es aber 1997 auch eine Nominierung für den bösen Razzie-Award: In der Kategorie "Worst New Star" war sie zusammen mit "Friends"-Co-Stars Jennifer Aniston, David Schwimmer und Matt LeBlanc vorgeschlagen - unter dem Sammelbegriff "'Friends'-Darsteller, die unbedingt Kinostars sein wollen".

Lisa Kudrows Kinorollen blieben vorerst unbedeutend. In "Zwei Satansbraten außer Rand und Band" (1995) stand sie als Gastgeberin einer Talkshow vor der Kamera, "Mother" (1996) war eine belanglose Komödie über einen SciFi-Autor, der Zuflucht bei seiner Mutti (nicht Lisa Kudrow!) sucht. 

Als dummes Blondchen hatte Lisa Kudrow ihren bislang markantesten Kino-Auftritt in "Romy und Michele" (1997), einer sanft satirischen Komödie mit Mira Sorvino und Janeane Garofalo. Zwei Freundinnen reisen zu ihrem Klassentreffen, wo sie ihren ehemaligen Mitschülern vorspielen wollen, daß sie als Geschäftsfrauen der Hit seien. Natürlich blamieren sie sich zunächst bis auf die Knochen. 

"Clockwatchers" (1997) mit Toni Collette war ein Film über die Banalität des alltäglichen Bürojobs, "The Opposite of Sex" eine schwarze Komödie über ein 16-jähriges Luder (Christina Ricci), das sich als schwanger ausgibt. 

Danach machte Lisa Kudrow erst einmal eine Babypause. Im Mai 1998 brachte sie ihren Sohn Julian Murray zur Welt. Lange hängte sie ihre Filmkarriere allerdings nicht an den Nagel, denn schon 1999 erschien sie neben Robert De Niro in der Mafia-Komödie "Reine Nervensache". Hier spielt sie die Verlobte von Billy Crystal, der von seinem neuen Freund bei der Mafia immer wieder vom Heiraten abgehalten wird. 

Weitere Filme mit Lisa Kudrow: "L.A. on $5 a Day"(1989), "Impulse - Von gefährlichen Gefühlen getrieben" (1989, ungenannt), "Mord von oben" (1991, TV), "Time Chasers" (1994), "Hacks" (1997), "Aufgelegt" (2000) und "Lucky Numbers" (2000).

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