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Drew Barrymore

Drew Blythe Barrymore (22. Februar 1975 in Culver City, Kalifornien, USA) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Filmproduzentin.

Ihren ersten Auftritt hat sie in Ken Russells "Der Höllentrip" an der Seite von William Hurt, und das ist 1980! Als Drew Barrymore bei Steven Spielberg in "E. T." spielt, ist sie schon sieben Jahre alt. 

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Schlagzeilen macht die Tochter von John Drew Barrymore alias John Barrymore jr. durch die tatsächlichen und ihr angedichteten Exzesse: Alkohol als Neunjährige, Marihuana mit 11, Kokain mit 12. Nach einem Selbstmordversuch soll sie lange in der Klinik zugebracht haben. Jedenfalls erscheint 1989 ein als Autobiographie deklariertes Buch "Little Girl Lost", in der die schrecklich wirre Lebensgeschichte eines jungen Mädchens zu lesen steht. Dichtung oder Wahrheit? - wohl eine bizarre Melange.

Drew Barrymore stammt aus einer der bekanntesten Schauspielerfamilien Hollywoods. Außer ihrem Vater, der vor allem in TV-Filmen oder europäischen Billigproduktionen auftrat, begründete vor allem das Geschwistertrio Lionel (1878 - 1954), Ethel (1879 - 1959) und Drews Großvater John Barrymore (1882 - 1942) den Ruhm des Namens. Allerdings wurde ihr damit nicht nur die Begabung in die Wiege gelegt, denn schon der gute Opa John war dafür bekannt, dass er gerne einmal einen hob. 

Sinn für Showeffekte hat das junge Mädchen offensichtlich. Und etwas von Lolita und femme fatale sollte wohl in ihr stecken: Mit 17 reißt sie sich für ein Interview-Magazin die Kleider vom Leib, und in "Poison Ivy - Die tödliche Umarmung" (1991) von Katt Sheas Ruben spielt sie ein eiskaltes Ding, das sich im reichen Elternhaus einer "Freundin" festzubeißen versucht. In Jonathan Kaplans "Bad Girls" (1994) ist sie eine von vier Prostituierten, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten und sich gegen eine schießwütige Männerbande zusammentun. 

In Joel Schumachers "Batman Forever" (1995) steht sie neben Val Kilmer und Jim Carrey als das Mädchen Sugar vor der Kamera, bereits 1992 spielt sie unter der Regie von Phedon Papamichael die Daisy in "Farben des Todes"; unter der Regie von Herbert Ross hat sie 1995 eine der Hauptrollen in dem überfrachteten Problemfilm "Kaffee, Milch und Zucker" mit Whoopi Goldberg. 

Danach sieht man sie in Antonia Birds schwachem Liebesfilm "Mad Love - Volle Leidenschaft" (1995). Dankbarer ist da schon ihre Rolle in der Kino-Version der 70er-Jahre TV-Serie "Drei Engel für Charlie" (2000) mit Cameron Diaz und Lucy Liu. 

Eine kurze, aber höchst markante Rolle hat Drew Barrymore auch in Wes Cravens Schocker "Scream" (1997), wo sie - als Star des Films - nach wenigen Minuten brutal hingemetzelt wird. Ganz anders ist ihr Auftritt in Woody Allens Musical-Hommage "Alle sagen: I Love You!" (1996). Im Fernsehen spielte sie die Titelrolle in der "Amy Fisher: Tödliche Lolita" (1993). 

Unter den vielen Filmen ihrer noch jungen Karriere sind Charles Shyers Komödie "Triple Trouble" (1983) mit Ryan O'Neal, Mark L. Lesters Horrorfilm "Der Feuerteufel" (1984) nach Stephen King, Lewis Teagues "Katzen-Auge" (1985) nach Stephen King, Clive Donners Fantasyfilm "Abenteuer im Spielzeugland" (1987) mit Keanu Reeves, Noel Blacks Melodram "Kampf um Liebe" (1987), Alan J. Pakulas Melodram "See You in the Morning" (1989), Meiert Avis' Thriller "Wilder Sand" (1990), "Waynes World 2" (1993), Richard Danus' "Cold Heart - der beste Bulle in L.A." (1990) mit Kris Kristofferson, Tamra Davis' Drama "Guncrazy - Junge Killer" (1992), Tamra Davis' Thriller "Bloody Wedding - Die Braut muss warten" (1997), Adam Parks Komödie "Wishful Thinking" (1997) mit Jennifer Beals, Andy Tennants Liebesfilm "Auf immer und ewig" (1998) mit Anjelica Huston, Frank Coracis Liebeskomödie "Eine Hochzeit zum Verlieben" (1998), Dean Parisots Komödie "Verliebt in Sally" (1998) mit Luke Wilson, Raja Gosnells Komödie "Ungeküsst" (1999), "Titan A.E." (2000, Sprecherin) sowie "Unterwegs mit Jungs" (2001), "Geständnisse - Confessions Of A Dangerous Mind" (2002), "3 Engel für Charlie - Volle Power", "Der Appartement-Schreck" (beide 2003), "50 erste Dates" (2004), "Ein Mann für eine Saison" (2005).

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