![]() |
||||||||
![]() ![]() |
||||||||
![]() |
||||||||
|
Colin Farrell
Colin James Farrell (31. März 1976 in Castleknock, Dublin, Irland) ist ein irischer Schauspieler. Colin James Farrell wurde als Sohn des Fußball-Spielers Eamon Farrell geboren, der in den 60er Jahren für die Shamrock Rovers spielte. Farrell war das jüngste von vier Kindern. Sein Bruder Eamon Farrell leitet heute eine Schauspielschule in Dublin, während seine Schwestern Catherine und Claudine heute als Farrells Assistentinnen arbeiten. Als Kind hatte Farrell nach eigenen Aussagen nie daran gedacht, Schauspieler zu werden, vielmehr wollte er in die Fußstapfen seines Vaters treten und Profi-Fußballer werden. Allerdings war das harte Training an der Castleknock School nicht wirklich nach Farrells Geschmack. In Interviews macht der Ire keinen Hehl aus seiner wilden Jugend. Mit 17 Jahren zog Farrell mit ein paar Freunden für ein Jahr nach Australien, wo er auch seine ersten schauspielerischen Schritte auf dem Performance Place wagte, einem öffentlichen Platz in Sydney, wo Amateur-Schauspieler ihr Können zum Besten geben dürfen. Kurz darauf war er dann schon in einem Stück über den australischen Nationalhelden Ned Kelly auf der Bühne zu sehen. Wieder zurück in Dublin nahm Farrell alle möglichen Jobs an und ging sogar für acht Monate mit einer amerikanischen Country & Western Tanzgruppe auf Tour durch Irland. Schließlich überzeugte ihn sein Bruder Eamon eine Schauspielklasse zu besuchen und übernahm sogar die Kosten für einen Einsteig in der National Performing Arts School. 1996 folgte Farrell seiner Schwester Catherine auf die Gaiety School of Drama, wo er in dem Low-Budget-Film Auf der Suche nach Finbar (Hauptcharakter Finbar wurde von Jonathan Rhys-Meyers verkörpert) als Statist sein Leinwand-Debüt feierte. Während seiner Zeit am Gaiety war Farrell außerdem in Owen McPolins Drinking Crude zu sehen, einem Drama über das Erwachsenwerden und im Sommer 1996 stand er für die 4teilige TV-Miniserie Falling for a Dancer vor der Kamera, die das Schicksal eines irischen Mädchens in den 30er Jahren erzählt. Nachdem er seinen Lebensunterhalt mit Auftritten in Werbespots verdient hatte, sollte im Sommer 1998 der Durchbruch mit einem Theaterstück im Londoner Donmar Warehouse folgen. Farrell spielte den autistischen Jungen Richard Delamere in Gary Mitchells In A Little World Of Our Own. Im Publikum saß Kevin Spacey, der so begeistert war, dass er ihn für seinen Film Ein ganz gewöhnlicher Dieb engagierte. Aber bevor dieser Film in die Kinos kam, war Farrell noch an der Seite von Ray Winstone und Tilda Swinton in Tim Roths War Zone zu sehen. Außerdem folgten einige TV-Auftritte in Soaps und kleineren Serien, wie beispielsweise in David Copperfield mit Maggie Smith und Ian McKellen. Colin Farrell zog nach Los Angeles, um bessere Schauspielangebote zu bekommen. Seine Agentin Lias Cook brachte ihn in die Creative Artists Agency, einer der einflussreichsten Agenturen Hollywoods. Regisseur Joel Schumacher besetzte Farrell als Hauptrolle in seinem Low-Budget-Film Tigerland. Für seine Darstellung des Roland Bozz, einem aufsässigen Soldaten, der sich den Autoritäten nicht unterordnen möchte, wurde Farrell von viele Kritikern gelobt und erhielt sogar einige Preise als bester Schauspieler und bester Newcomer (darunter den Boston Society of Film Critics Awards und den London Critics Circle Film Awards). Von nun an galt Farrell als einer der talentiertesten Nachwuchs-Schauspieler in Hollywood. Im Juli 2001 heiratete Farrell die damals 18jährige Amelie Warner, Tochter der Schauspielerin Annette Ekblom. Doch die Ehe scheiterte und die beiden ließen sich nach vier Monaten wieder scheiden. Dann kam ein größeres Projekt auf Farrell zu. Für die Dreharbeiten von Das Tribunal ging es an der Seite von Schauspielkollegen Bruce Willis nach Tschechien. U nd wenige Tage nach Ende der Dreharbeiten wurde Farrell von Regisseur Steven Spielberg als Gegenspieler von Tom Cruise in Minority Report engagiert. Für Farrell begannen mit diesem Film die fetten Jahre. Allein im Jahr 2003 war er in nicht weniger als sechs Filme zu sehen. Als erstes kam Der Einsatz in die Kinos, in dem Farrell einen brillanten jungen CIA Agenten spielt, der von seinem Mentor (Al Pacino) durch ein intensives psychologisches Training geführt wird, um dann einen Maulwurf innerhalb der eigenen Reihen zu entlarven. Es folgte die Comic-Verfilmung Daredevil mit Ben Affleck in der Hauptrolle und Farrell als Bösewicht Bullseye. Für den Thriller Nicht auflegen! arbeitete Farrell wieder unter der Regie von Joel Schumacher. Für Die Journalistin, dem biografischen Drama um die irische Journalistin Victoria Guerin (Cate Blanchett), arbeitete Farrell dann ein drittes Mal mit Schumacher zusammen. Vorläufiger Höhepunkt markierte die Titelrolle in Oliver Stones Film Alexander. Die Rolle des Weltenherrscher Alexander war nach Farrells eigener Aussage seine bisher größte Herausforderung und die schwerste Rolle. |
|
|||||||
|
|
||||||||
|
|
||||||||
|
All original content , Copyright ©2004-2005 WestLord.com , All Rights Reserved |
||||||||