"Frauen benötigen einen Grund, Geschlecht zu haben. Männer benötigen gerade einen Platz."

Billy Crystal (14. März 1947 in Long Beach, New York) ist ein US-amerikanischer Komiker, Schauspieler und Regisseur.

Nach der High School studierte Crystal auf der Filmhochschule und gründete mit zwei Freunden die Theatergruppe Three's Company.

Seinen ersten Job beim Fernsehen hatte er als Autor, Produzent und Darsteller der Comedy-Show The T.V. Show, in der auch sein bester Freund, der spätere Regisseur Rob Reiner zu sehen war.

Der Durchbruch gelang ihm 1977 mit der erfolgreichen Sitcom Soap, in der er einen Homosexuellen spielte, was damals noch als Tabubruch galt. Nach der Absetzung der Serie entwickelte ein eigenes Bühnenprogramm und tourte bis Mitte der 1980er Jahre als Stand-Up-Komiker durch zahlreiche Comedy-Clubs.

1984 trat Crystal zum ersten Mal in der legendären Show Saturday Night Live auf. Schon bald war er ein fester Bestandteil des Darsteller-Ensembles, zu dem damals Größen wie Jim Belushi, Dana Carvey (Wayne's World), Eddie Murphy und Martin Short gehörten.

Seit 1986 moderiert er gemeinsam mit Robin Williams und Whoopi Goldberg die jährliche Benefiz-Show Comic Relief, die amerikanische Version des britischen Red Nose Day.

1990 war Crystal erstmals Gastgeber der Oscar-Verleihung. Eigenen Angaben zufolge erfüllte er sich damit einen Jugendtraum. Er moderierte die Gala auch in den Jahren 1991, 1992, 1993, 1997, 1998, 2000 und 2004. Seine trockener Humor und seine witzigen Sprüche machten ihn zu einem der beliebtesten Entertainer der USA.

1992 wurde sein Regiedebüt Der letzte Komödiant für den Oscar nominiert.

Zu Billy Crystals wichtigsten Filmen als Schauspieler zählen Harry und Sally (1986), City Slickers (1991) und Reine Nervensache (1999).

Seit 1970 ist er mit Janice Goldfinger verheiratet, mit der er zwei Kinder hat.

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